Mit den Worten „Ich habe 422 Freunde, bin jedoch einsam“ beginnt der britische Filmemacher Gary Turk sein Video, in dem er die Internetgeneration dazu aufruft, häufiger vom Smartphone hochzublicken und das „richtige“ Leben zu leben. In Reimen kritisiert er unseren Alltag, in dem wir soziale Kontakte nur im Netz pflegen und Kinder nicht mehr draußen spielen wie früher.

„Wir sind eine Generation von Idioten, mit smarten Telefonen und dummen Leuten“.

Außerdem zeigt er eine Liebesgeschichte, die gar nicht passiert wäre, hätten die zwei Menschen auf ihre Smartphones gestarrt.

Verpassen wir tatsächlich das „echte“ Leben, indem wir die schönen Dinge gar nicht mehr wahrnehmen, weil wir zu sehr mit der Technik der Zeit beschäftigt sind?

Sind schöne Momente wie ein Sonnenuntergang mit dem Liebsten, ein Abendessen am Meer, ein Spaziergang im Wald, ein Gourmetessen mit Freunden nur dann besonders, wenn wir es auf Facebook und Instagram posten können? Sind Liebesbekundungen an den Freund/die Freundin nur dann echt, wenn ich sie auf Facebook poste? Empfinden wir ein „like“ als echtes Kompliment? Vielleicht sollten wir nachdenken, ob wir nicht alle „Sklaven“ von Sozialnetzwerken sind..

Hier das Video: Ansehen, nachdenken und Smartphone abschalten wink