Es gibt Salate und es gibt den Caesar Salad.. Knackiger Salat, kross und goldbraun geröstete Brotwürfel, frisch geriebener Parmesan und ein leckeres Dressing  – so präsentiert sich der Caesar Salad. Und nein, der Salat hat nichts mit Julius Caesar zu tun. Es ist nach seinem Erfinder, Cesare Cardini benannt.

Der Italoamerikaner Cesare Cardini wanderte nach dem Ersten Weltkrieg aus und betrieb ein kleines Restaurant in Tijuana, Mexiko. Die unmittelbar an der Grenze der USA liegende Stadt lockte zu Zeiten der Prohibition viele Amerikaner an. Am amerikanischen Unabhängigkeitstag im Jahre 1924 kamen die Gäste in Scharen. Da die Küche mit dem Ansturm überfordert war, beschloss Cardini mit dem noch ausreichend vorhanden Salat vor den Augen der Zuschauer ein neues Gericht zu kreieren – er mixte ein besonderes Dressing, gab Salat dazu, rieb Parmesan darüber und bestreute das Ganze mit krossen Croûtons. Obwohl die Amerikaner damals nicht viel für Salat übrig hatten, überzeugte sie das leckere Gericht – Präsentation ist nun mal alles.

„Cardini siedelte 1930 in sein in der Nähe neu erbautes Hotel Caesar’s über, das sich zu einem beliebten Treffpunkt von Hollywoodstars wie Clark Gable, Jean Harlow oder W. C. Fields entwickelte. Das an der Hauptstraße Tijuanas gelegene und in den 1990er Jahren heruntergekommene Hotel wurde um das Jahr 2000 renoviert und serviert heute, offenbar in Konkurrenz zum benachbarten Caesar’s Sports Bar and Grill, wieder einen „original“ Caesar Salad.“ – wikipedia


Und so wird der Klassiker gemacht:

Zutaten:

Für den Salat:

  • 1 Romana Salat (ich habe heute einen Bio-Bataviasalat vom Billa genommen)
  • 80 g Parmesan (gehobelt)
  • 1 Hühnerfilet (Das Originalrezept ist vegetarisch, aber da wir es als Hauptgericht serviert haben, musste Fleisch dabei sein.)

Für das Dressing:

  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 Sardellenfilets
  • 1 Eigelb (diesmal habe ich es weggelassen)
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Worcestershiresauce
  • 1 EL Zitronensaft (oder Limettensaft)
  • 2 EL Weißweinessig
  • 100 ml Brühe (ich hatte am Vortag zufällig eine selbstgemachte Hühnersuppe gemacht und hab diese genommen)
  • 20 g Parmesan (gerieben)
  • 8 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Für die Croûtons:

  • 100 g Weißbrot
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz

Zubereitung Salat:

Den Salat waschen und in jeweils 3 bis 4 Zentimeter große Stücke schneiden. Mit einer Salatschleuder den Salat trocknen.

Die 80 g Parmesankäse mit einer Reibe in dünne Späne hobeln.

Zubereitung Dressing:

Den Knoblauch schälen und zerdrücken. Nun alle Zutaten vermischen und mit einem Pürierstab fein mixen. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung Croûtons:

Das Weißbrot in 2 Zentimeter große Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Brot goldbraun rösten, salzen.

Zubereitung Fleisch:

Hühnerfilet in Streifen schneiden und nach Belieben würzen. Ich habe hier das Stubb’s Chicken Spice Rub zum Würzen genommen. Es reicht natürlich auch nur Salz und Pfeffer.

Salat und Dressing in einer großen Salatschüssel gut mischen. Auf Tellern anrichten, das Fleisch darauf legen und mit Croûtons und Parmesanspänen bestreuen.